Historische Kinder- und Familienangebote zum 250. Jahrestag

Historische Kinder- und Familienangebote zum 250. Jahrestag

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Bei der Planung zu den Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Schlacht bei Minden hat die Minden Marketing GmbH besonderes Augenmerk auf die Zielgruppe der kleinen Gäste und Familien gelegt. Mit historischem Theater vor dem Dom, Tanz, Musik und historischen Spielangeboten sollen besonders auch Familien angesprochen werden.

Falknerei 1759 in der Mindener Innenstadt
Ein besonderer Höhepunkt wird die Falknerei von Pierre Schmidt sein, die in historischem Gewand mit ihren Greifvögeln ein spannendes Programm bietet. So sollen in der Oberen Altstadt im Rahmen des Gesamtprogramms „MINDENer LEBEN 1759“ die kleinen und großen Gäste mit Flugvorführungen verzückt werden. Auf dem Programm stehen auch die Fütterungen der Greifvögel sowie lehrreiche Informationen rund um Haltung und Pflege der Tiere. Denn die Falknerei Pierre Schmidt betreibt nicht nur spektakuläre Flugshows, sondern es geht ihr auch darum, Greifvogelschutz und –erhaltung heute ins Bewusstsein der Gäste zu bringen. Umfassende Informationen zu Biologie, Lebensweise und Arterhaltung der Greife und Eulen werden vermittelt, um ein besseres Verständnis der natürlichen Zusammenhänge zu wecken. Während und nach den Flugvorführungen können die kleinen Gäste auch einen Greifvogel auf die Hand nehmen.

Hofreitschule zu Bückeburg 1759
Vor 250 Jahren waren die Schaumburger als britische Verbündete in der Schlacht vor den Toren Mindens siegreich. 250 Jahre später bietet die Hofreitschule zu Bückeburg im Jubiläumsjahr ein besonderes Programm rund um das Pferd und die Reitkunst im 18. Jahrhundert. Vom Depeschen- bis zum Soldatenpferd, der Ausbildung eines Kriegspferdes, Fechtkampf zu Pferd bis hin zur Höfischen Reitkunst 1759 in Bückeburg-Geschichte wird lebendig in Minden! In spannenden Vorführungen wird die Hofreitschule den kleinen und großen Gästen das Jahr 1759 und Historisches rund ums Pferd in unterhaltsamer wie lehrreicher Form näherbringen.

Historisches Riesenrad
Einmalig sind die historischen Spielangebote für Kinder auf dem Kleinen Domhof. Mit dem Aufruf „Sehet und staunet“ lädt das einzige historische und manuell betriebene Holzriesenrad vor dem Dom  zum Mitfahren ein, das auf unwiderstehliche Art archaisch und in höchstem Maße anmutig wirkt. Allein der Betrieb des Riesenrades ist spektakulär. Vor dem Start wird nach dem Einsteigen der Gäste ein Belastausgleich vorgenommen, wobei das Gewicht der Passagiere mit Hilfe von Sandsäcken ausgeglichen wird. Alsdann wird das Riesenrad händig, mit den an der Außenseite angebrachten Handgriffen in Schwung gebracht, um es dann mit der im Bodenbereich angebrachten Fusskurbel im Dauerbetrieb zu halten. Die Passagiere werden von bloßer Muskelkraft in die Höhe befördert und im Kreise bewegt wobei sie mehrere Minuten lang den Ausblick über das Veranstaltungsgelände genießen können. "Das Mitfahren" wie vor 250 Jahren, von purer nackter Menschenkraft, schweißbadend in die Luft gehoben zu werden und sich zu fühlen wie die Obrigkeit – dieser Traum wird in Minden erfüllt. Und Hoffnung gibt es für alle Verliebten: Der Kunde nach heisst es nämlich, dass „wenn des Nachts das Rad im Mondschein sich dreht und sich ein verliebtes Paar am höchsten Punkte küsst, so sollen seine tiefsten Wünsche in Erfüllung gehen“.


Mäuseroulette wie vor hunderten von Jahren
Möglicherweise hat es 1759 auch in Minden ein Mäuseroulette gegeben. 250 Jahre später soll diese historische Attraktion geprägt von einer mitreißenden Animation in der Sprachtradition historischer Gaukler Groß und Klein auf dem Kleinen Domhof begeistern. Die lebendigen Mäuse sind schnell die absoluten Lieblinge des Publikums. Wahrscheinlich waren es Söldner und arme Leute, die das Mäuseroulette vor hunderten von Jahren bekannt und beliebt machten. Man spielte um das, was man gerade hatte: Ein Stück Brot, Kleider, Ausrüstung. Als “Häuschen” dienten einfache Behältnisse und man wettete in welches Häuschen die Maus verschwinden würde. In England wurde ein ähnliches Spiel auch mit Schweinen gespielt, nur in weit größeren Dimensionen
 

Bogenschießen und Axtwerfen
Im Jubiläumsjahr können kleine und große Gäste ihr Geschick auch beim historischen Bogenschießen zeigen. Schon in früheren Zeiten galt das Bogenschießen als eine gute Möglichkeit, sein Geschick zu beweisen und sich Nahrung zu beschaffen. Nur freie Männer durften einen Bogen besitzen. Auf dem kleinen Domhof kann man mit Pfeil und Bogen auf die Scheibe, die Wildsau oder als besonderer Schwierigkeitsgrad auf eine Zitrone schießen.

Als weiteres historisches Kampfgerät kann auch die Axt in Minden erprobt werden. Diese gelangte bereits Berühmtheit als Waffe der Wikinger und Berserker. Tatsächlich bedurfte es sehr viel Geschick und Koordination, mit dieser Waffe richtig umzugehen. Axtführer waren oft die Anführer Ihrer Gruppe. Später war die Axt als Waffe beliebt, weil man zum Holzmachen eine Axt benötigte und dies neben der Mistgabel oft die einzige Waffe im Haus war.

Eierknacker vor dem Dom
Ein weiteres historisches Spiel rundet den ungewöhnlichen historischen Parcours vor dem Dom ab. Beim Eierknacken geht es darum, mit einer Eisenkugel, das Ei des Bösen zu zerschlagen. Wie viele Jahrhunderte zuvor soll der “Eisenstein” das “Schandei” zerstören. Schon zur Zeit des Sonnenkönigs amüsierte sich der Adel mit diesem Spiel, während das Volk Hunger litt. Noch viele Jahrhunderte später war das “Eierknacken” ein beliebter Zeitvertreib auf Märkten und Jahrmärkten.

Mit diesem einmaligen historischen Kinder- und Familienangebot möchte die Minden Marketing GmbH zum 250. Jahrestag der Schlacht bei Minden besonders auch für die kleinen Gäste ein spannendes wie unterhaltsames Jubiläumsprogramm bieten.

Weitere Informationen zum Mindener Programm im Jubiläumsjahr bei der Minden Marketing GmbH, Domstr. 2, 32423 Minden, Telefon: 0571/8290659, Fax: 0571-8290663, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , unter www.schlacht-bei-minden.com und unter www.minden-erleben.de .