Minden 1759: Eine Entscheidungsschlacht des Siebenjährigen Krieges im zeitgenössischen Kontext und in der Erinnerungskultur

Minden 1759: Eine Entscheidungsschlacht des Siebenjährigen Krieges im zeitgenössischen Kontext und in der Erinnerungskultur

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Die Schlacht bei Minden 1759 ist in ihrer militärischen Bedeutung nicht geringer einzuschätzen als die durch den Mythos Friedrichs des Großen geadelten Schlachten bei Roßbach oder Leuthen (1757). Für den Verlauf des Siebenjährigen Krieges ist sie eine der entscheidenden Wendemarken gewesen. Der Vortrag will einerseits die militärgeschichtliche Bedeutung der Mindener Schlacht im Kontext des Siebenjährigen Krieges verdeutlichen, andererseits aber auch die Gründe dafür ausführen, weshalb diese Schlacht in der deutschen Erinnerungskultur (im Unterschied zur britischen) so ins Hintertreffen geraten ist, dass sie heute im allgemeinen Geschichtsbewusstsein kaum mehr präsent ist.

Prof. Dr. Horst Carl ist Experte für Okkupationssituationen in der Frühen Neuzeit sowie für mentalitätsgeschichtliche Forschungen zum Zusammenhang von Religion und Kriegserfahrungen um 1800 und lehrt am Historischen Institut der Universität Gießen.

Dienstag, 19. Mai 2009, 19.30 Uhr
Veranstalter: Mindener Geschichtsverein
Aula des Ratsgymnasiums, Königswall 28, Minden