Schlachtfelder der Kunst

Seit Jahrhunderten haben große Schlachten bildende Künstler und Regisseure zu einer reichhaltigen Bilderwelt angeregt, wobei bis in die Moderne hinein Kriege vor allem aus der Perspektive der Macht dargestellt wurden. Erst später entstanden in Kunst und Film auch andere Kriegsbilder, die den Krieg mit den Blick auf die Opfer zeigen.

Wie haben sich die Bildende Kunst und Film in der Vergangenheit mit den großen epochalen Konflikten auseinandergesetzt? Dazu sollen von aktuellen Blickwinkeln aus künstlerische Beiträge formuliert werden. Gedacht ist an künstlerische Beiträge aus allen Bereichen der Bildenden Kunst, bei denen auch der öffentliche Raum, d.h. die Mindener Plätze und Straßen und Kirchen und öffentlichen Gebäude einbezogen werden.

Zusätzlich ist geplant, die bestehende Künstlerpartnerschaft mit der Londoner Künstlergruppe „East London Printmakers“ in das Projekt einzubeziehen.

 

Kunstausstellung „Guns And Roses“

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Offene Kirche St. Simeonis, 29. Juli – 13. September 2009
Mittwoch, 29. Juli 2009, 18.00 Uhr - Eröffnung
Sonntag, 13. September 2009, 17.00 Uhr - Finissage zum Tag des offenen Denkmals

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Ausstellungsprojekt „Schlachtfelder“ im Stadtraum Minden

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Die Minden Marketing GmbH und der Verein für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke führen gemeinsam im Jubiläumsjahr 2009 einen Künstlerwettbewerb durch, dessen Ergebnisse von Juli bis August 2009 im öffentlichen Raum der Stadt Minden zu sehen sein werden. Die ausgestellten Arbeiten werden sich künstlerisch mit dem Thema „Schlachtfelder“ auseinandersetzen. 

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„ Schlachtfelder - Filmkunst“

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Zum historischen Jahrestag zielt eine Filmreihe im Mindener Kulturzentrum BÜZ nicht primär auf großformatige Ausstattungsfilme ab, sondern zeigt Formate, die authentische Sichtweisen auf das Thema „Krieg“ zulassen und dabei auch den „völkerverbindenden“ Konzeptgedanken mit den Mitteln der Filmkunst aufgreifen.
   

Historisches Kunstpostamt „Forever friends in Europe“

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Ausgerichtet an den Originalen der Postübermittlung vor 250 Jahren werden mit dem historischen Kunstpostamt durch neuzeitlich postalisch-künstlerische Elemente einmal mehr Brücken geschlagen zwischen der kulturellen und historischen Auseinandersetzung mit der Schlacht bei Minden. Mit dem Kunstpostamt werden dazu historisches Wissen vermittelt, historische Bezüge mit dadaistischen Aspekten kombiniert und die Brücke zur mail-art geschlagen. Diese wiederum eröffnet eine internationale Plattform zur Interpretation der Friedensthematik und zur aktiven Einbeziehung und Mitwirkung der Gäste in Minden 2009.
   

Internationales mail art Projekt „Kein Krieg in meiner Stadt“

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Vor dem Hintergrund der Schlacht in 1759 geht es beim mail-art Projekt 2009 darum, die Friedensthematik auch im internationalen Kontext aufzugreifen. Unter der Überschrift „Kein Krieg in meiner Stadt“ werden in einer Ausstellung in der Mindener  Bürgerhalle anlässlich des 250. Jahrestages über 400 Original-mail art Beiträge aus dem mit dem Prix du Livre Cartophile in Paris preisgekrönten Friedensbuch ausgestellt. Mit dabei Beiträge aus Frankreich, England und ca. 15 weiteren Ländern.
   

Interkulturelles und internationales Performance Festival „La vie en rose“

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In den Mauern der alten Festungsanlage werden Performancekünstler aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und aus aller Welt zu Gast sein. Im Mittelpunkt steht die „minden rose“, denn unter dem Motto „La vie en rose“ erhält jeder Künstler für seinen Auftritt als Leitmotiv die Mindener Rose an die Hand und verwendet diese.